Hier nun möchte ich euch unsere Hunde vorstellen


(Bitte auf die Fotos klicken, dann könnt ihr euch noch mehr Fotos ansehen)

Jesse
geb. 17.06.1997


Jesse

 

Jesse: Er ist nun 10 Jahre alt und ein kleines Sensibelchen. Immer muss ich ihn betteln damit er mir überhaupt Gutis nimmt.

Er war Einhoder und wurde 2002 kastriert. Nun nimmt er mir auch endlich ein bisschen zu und kommt einigermassen auf ein Normalgewicht für einen Sheltierüden.

Am 26.09. d.J. mussten wir uns leider von unserem über alles geliebten Sam verabschieden. Das hat uns natürlich alle sehr mitgenommen und um Jesse machte ich mir wirklich Sorgen, da seine Trauer über den Verlust so tief ging, das er auf einmal um Jahre gealtert schien. Dazu muss ich vielleicht auch noch sagen, das Jesse eigentlich von Sammy auf- und erzogen wurde, sie waren wie Brüder und haben einfach alles miteinander gemacht.

Er ist eigentlich ein total lustiger, fideler Hund - aber ich konnte ihn wirklich mit nichts mehr aufmuntern. Es war furchtbar diese unendliche Trauer mit ansehen zu müssen ...........

Nun mit seinen 10 Jahren wird er schon etwas gemütlicher. Er schläft viel und ist nun auch sehr schmusebedürftig. Auf seinen neuen Kumpel Mike ist er auch sehr eifersüchtig und drückt sich gleich dazwischen wenn Mike mal zum Kuscheln kommen will.


Chipsie
geb. 26.10.2001

Chipsie 1

Ca. 14 Tage noch Sammy´s Tod  zog die kleine Chipsi bei uns ein, in der Hoffnung sie würde Jesse etwas aufmuntern können. Natürlich ist und soll sie kein Ersatz für Sammy sein, aber wir wollten einfach wieder einen Spielgefährten haben - unser Chico mag 
und kann ja leider auch nicht mehr so gut. Logischerweise funktionierte das natürlich nicht so wie ich mir das wünschte. Es ging jedoch langsam voran und heute sind die beiden ganz dicke Freunde und es macht auch wieder richtig Freude zusehen zu dürfen wie sie spielen und kuscheln und miteinander auf Mäusejagd gehen. Chipsi hat sich sehr gut bei uns eingelebt und gehört ganz und gar zu unserer "kleinen" Familie.

Chipsie hat sich zu einer richtige kleinen Prinzessin entwickelt. Tja, sie hängt an Frauchens Rockzipfel wie eine Klette. Wenn ich nicht da bin ist sie absolut unglücklich und mit nichts zu erfreuen. Natürlich hänge auch ich an dieser kleinen Dame sehr - sie ist halt doch meine kleiner Schoßhund.


Teddy
geb. 07.07.2002


Teddy


Teddy kam am 15. Juni 2005 zu mir, eigentlich auf Pflegestelle. Sein nettes Frauchen wollte ihn entweder aus dem Fenster werfen o. zum Einschläfern bringen, da er nicht laufen wollte und auch sonst zu nichts zu gebrauchen ist.

Nunja - anfangs dachte ich "was für ein nerscher Yorkie". Das Verhalten das er zeigte passte eigentlich auch nicht so recht in unsere Gruppe. Er war ständig dran "seine" Sachen zu verteidigen und auch mit den Katzen lief es nicht unbedingt sooo gut. Er wollte auch tatsächlich nicht so recht laufen und wenn humpelte er mit den Hinterbeinen massiv. Also - auf zum Tierarzt und ein Rundumcheck. Es stellte sich heraus, das er beidseitige Patella Luxation hatte die nicht von schlechten Eltern war. Wir haben uns dann natürlich dazu entschlossen ihn operieren zu lassen. In der OP stellte sich jedoch heraus, das man ihm nicht so wirklich helfen konnte. Die PL musste schon im Welpenalter passiert sein, sodass beide Beinchen total krumm gewachsen sind. Rechts gings noch soo lala - aber links war alles so krumm das Hopfen und Malz verloren war. Zwei Jahre gings jetzt eigentlich ohne weitere Medikament recht gut. Er lief so ca. zu 2/3 auf drei Beinchen. Er musste auf Diät gesetzt werden und wir haben es tatsächlich geschafft ihn von 3,6 kg auf 2950 gr. zu reduzieren.

Natürlich war recht schnell klar das wir den kleinen Mann nicht mehr hergeben werden. Er ist uns so sehr ans Herz gewachsen, wir lieben ihn über alles. Ich muss auch sagen, Teddy ist einer der verrücktesten Hunde die ich je erlebt habe. Wir lachen uns täglich kugelig über ihn, wenn er seinen Quietscheball oder seinen Teddybär herumschleudert und dabei knurrt und sich aufführt als wäre er der größte und stärkste Hund der Welt.

Ende Juni 2007 fing er an auch das rechte Beinchen zu schonen. Und es wurde im rechten Knie eine starke Arthros festgestellt. Er bekam jetzt 14 Tage eine schmerz- und entzündungshemmende Therapie und jetzt werden wir eine spezielle Kur versuchen um ihn so gut es geht helfen zu können.



Mike
geb. 10.11.2005


Mike

                                                                        

Mike kam am 31.03.2006 zu uns. Er kam aus 2. Hand und hat uns wirklich sehr viel Zeit, Geduld und Nerven gekostet. Mike ist so ganz anders als alle Hunde die ich bzw. wir bisher hatten oder haben. Er ist sehr selbständig und klug. Er ist wirklich ein Hund, der Kopfarbeit braucht und diese auch einfordert. Wenn wir seine Ausbildung auch nur ein bisschen vernachlässigen oder schleifen lassen, geht er seiner Wege und es passiert dann schon mal das er einem Reh, Hasen, Fahrrad oder sonstigem hinterher läuft und erstmal weg ist. Meist kommt er nach ein paar Minuten wieder, allerdings können und wollen wir das natürlich nicht akzeptieren und arbeiten nun wirklich täglich mit ihm. Wir können ihn beim Spaziergang keine paar Sekunden aus den Augen lassen.

Allerdings muss ich auch sagen wir haben jetzt in dem einen Jahr wirklich viel geschafft, die anfängliche Verzweiflung ist der Freude an ihm gewichen. Wir lieben ihn und haben viel Spaß daran mit ihm zu arbeiten. Er erfasst neue Aufgaben sehr schnell und ich denke auch er hat Spaß mit uns.



Panda
geb. 05.12.2004


Panda 111


Panda kam am 19.03.2008 mit seinem Kumpel Sammy bei uns an. Ursprünglich eigentlich nur au f Pflegestelle. Die beiden stammen von einem Vermehrer, wurden wohl nur in einer Art Stall gehalten, und kannten rein gar nichts. Panda war ein Bündel Unsicherheit, Angst und Panik. Durch seine Panik hat er sogar zweimal gebissen, einmal eine der Tierschützer die ihn da rausgeholt haben und einmal meinen Mann, nachdem er sich mit der Leine um Jörgs Beine verhedert hatte und Jörg versuchte ihn aus der misslichen Lage zu befreien. Was dieser kleine Mann erlebt haben muss, gerade mit Männern, weiß ich nicht.

Panda hat sich in recht kurzer Zeit extrem an mich gebunden, es war recht schnell klar, das ich diesen Hund nicht mehr abgeben kann. Dazu kam das er doch recht von Sammy dominiert wurde und sich so gar nicht recht entfalten konnte. Sammy wurde dann am 28. Juni von seinen neuen Besitzern abgeholt und ist nach Hannover gezogen. Es gab bei uns viele Tränen und es war auch klar das wir leider keine Pflegehunde mehr nehmen können, zum einen machen das unsere eigenen nicht so gut mit, die Zahl ist eh auf 5 Hunde gestiegen (war nicht geplant) und der Trennungsschmerz ist fast nicht auszuhalten. Noch heute denken wir viel an "unseren Sammy". Er hat uns furchtbar viel Spaß (und anfangs auch Kummer) bereitet. Wir durften den Bergurlaub zusammen verbringen, es war einfach schön.

Für Panda ging nun die Zeit des Lernens los. So ca. im August 2008 hat er erstmalig mit Spielzeug gespielt. Er musste wirklich erst lernen zu spielen, wir konnten es nicht fassen. Nach wie vor ist er mit allem Fremden, egal ob Mensch, Hund oder einfach die Situation, überfordert. Er entwickelt sich ständig weiter, es wird alles immer besser. So langsam zeigt uns der kleine Mann was in ihm steckt. Er ist ein Sportler, sehr intelligent und versucht immer es jedem recht zu machen. Rundum ein Engel, ein Schatz, den wir um nichts auf der Welt missen möchten.

Es gäbe so viel über ihn zu erzählen .... ich weiß nicht wo ich anfangen soll







Mia
geb. 13.01.2002


Mia

Mia kam am 02.01.2010 zu uns. Wir hatten uns lange überlegt, ob wir nicht für unseren Panda eine Freundin zu uns holen. Panda möchte immer gerne mit unseren Zwergen kuscheln und spielen, die beiden jedoch - haben sich und lehnen eine engere Beziehung zu Panda leider ab. An Silvester bekamen wir dann die Info, dass über den Verein "Liberty for dogs" wieder Papillons aus der gleichen Qelle kommen sollten, von der auch Panda stammt. Gleich am nächsten Tage haben wir uns dann gemeldet und uns als "Pflegestelle mit Bleibeoption" angeboten. Tja, einen Tag darauf fuhren wir schon los nach Frankfurt um einen der freigegebenen Papillons zu uns zu holen. Mia, (damals hieß sie noch Rosi) saß mit einer weiteren kleinen Hündin da, Lollipop, das andere Mädel, war gleich sehr nett und aufgeschlossen. Mia ... hatte nur Angst und Panik, Jörg hat sich sofort in dieses kleine Wesen verliebt und auch für mich war eigentlich klar, es soll Mia sein. Dieses arme Bündel, kam zu uns mit nachhause und hat sich eigentlich wirklich innerhalb nur weniger Tag in all unsere Herzen geschlichen. Es war schnell klar, Mia gehört zu uns. Leider, stellten wir nach kurzer Zeit fest, dass sie Knoten in den Milchleisten hatte, welche schnellstens entfernt werden mussten. Die Linke Leiste wurde am 03.02.2010 komplett entfernt und die Tumore eingeschickt. Das Ergebnis "Adenokarzinom" der zu den bösartigen Tumoren gehört. Fotos von der OP-Naht findet ihr in ihren Fotos, dafür einfach auf obiges Foto klicken. In der rechten ML ist derzeit ein Knoten vorhanden. Dieser wird in den nächsten Tagen operiert. Wir hoffen sehr, dass unsere kleine Zuckerschnute die 2. OP genauso gut verkraften wird. Sie hat sich in den letzten Wochen so toll entwickelt und eingewöhnt, auch ihr merkt man einfach an, dass sie vorher nicht unbedingt die besten Haltungsbedingungen hatte. Genau wie Panda, ist sie unendlich dankbar. Dankbar für alles. Ich kann das nur schwer erklären, alle unsere Hunde sind toll und wir lieben sie ohne Ende. Aber diese beiden ... sind anders. Ich meine damit, sie wissen das was wir ihnen hier geben, einfach mehr zu schätzen, da sie auch wissen was es heißt, kein richtiges Zuhause und keine richtige Familie zu haben.